Gewaltprävention
Gewaltprävention beginnt früh.
Bereits Kinder und Jugendliche für das Thema sexuelle Gewalt zu sensibilisieren hilft ihnen, zu selbstbestimmten Jugendlichen und Erwachsenen zu werden, die Grenzen anderer Menschen zu respektieren und die eigenen Grenzen klar kommunizieren zu können.
Präventionsangebote können Bildungscharakter haben oder auch Einflüsse körperlicher Natur haben, wie zum Beispiel Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse und WenDo-Kurse. Diese werden häufig von Kampfsportschulen oder in deren Räumlichkeiten angeboten. Auch Mehrgenerationenhäuser und MüZes im Kreis haben häufig derartige Kurse im Jahresprogramm.
Die oberste Priorität wird immer sein, dass Menschen niemals in eine Situation kommen, in der sie sich selbst verteidigen müssen.
Verschiedene Angebote finden Sie bei Wildwasser Wiesbaden e.V., beim Büro f. staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., bei VAuST und bei Wiesbaden gewaltfrei.
Auch der Kinderschutzbund Rheingau bietet Gewaltpräventionsprojekte an.
AK Häusliche Gewalt
Arbeitskreis Häusliche Gewalt
Netzwerk für hauptamtlich Arbeitende mit Bezug zur Thematik, Austausch zur Verbesserung der Versorgungsstruktur im RTK, zu Präventionsketten und Präventionsprojekten
Leitung:
Externe und Interne Gleichstellungsbeauftragte des Rheingau-Taunus-Kreises
Heimbacher Straße 7
65307 Bad Schwalbach
Tel.: 06124 510-289
gleichstellungsbuero@rheingau-taunus.de
Was sind Präventionsketten?
Präventionsketten sind als ineinandergreifende und miteinander vernetzte Wabenstruktur zu verstehen. Jede einzelne Wabe steht beispielsweise für ein Präventionsangebot, eine Institution, eine Hilfeeinrichtung, eine öffentliche Einrichtung oder ein Sportangebot. Sie alle unterstützen sowohl Kinder, damit diese gesund und gelingend aufwachsen können, als auch von Gewalt Bedrohte oder Betroffene, um ihnen Schutz gewährleisten zu können.
Präventive Maßnahmen sind zielgruppenorientiert, das heißt, sie richten sich meist an eine bestimmte Gruppe. Gewaltschutzprojekte können sich zum Beispiel an Grundschulen oder Kitas richten.
Gesicht zeigen gegen Gewalt an Frauen
Die Plakatkampagne „Gesicht zeigen“ wird anlässlich des Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen (25. November) von der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises organisiert.
Dabei tragen Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft ihre Haltung und ihr Engagement sichtbar nach außen. Nach Feuerwehr, Polizei und dem SV Wehen Wiesbaden stehen in diesem Kampagnenjahr fünf Schulleitungen stellvertretend für die Bildung im Mittelpunkt der Aktion.